Wie sollte man sich am Vorabend einer Prüfung auf diese vorbereiten?
Redaktion waswiewo
Wer noch bis zur letzten Minute vor einer Prüfung die Nase in die Bücher steckt, wird nicht, wie häufig angenommen, ein besseres Ergebnis erzielen, sondern im Gegenteil seine Note wahrscheinlich eher verschlechtern. Nach der Studie einer englischen Universität ist das Büffeln bis kurz vor knapp sinnlos und bringt dem Lernenden mehr Nach- als Vorteile. Wer eine gute Prüfung, Klausur etc. ablegen will, sollte am Vorabend lieber Laufen gehen oder meditieren, jedenfalls nichts tun, was mit dem Klausurstoff zu tun hat oder das Gehirn zu sehr beansprucht. Ein noch besseres Programm für den "Abend davor" ist, einfach einen Gang runterzuschalten, die Füße hochzulegen und am besten den Fernseher anzumachen. Allerdings spielt auch die Wahl des Fernsehprogramms dabei eine Rolle. Nach der Studie erzielten seltsamerweise die Menschen das beste Ergebnis, die sich Talkshows angesehen hatten. Wer dagegen anspruchsvolle Dokumentationen anschaute, schnitt tatsächlich schlechter ab. Zurückgeführt wird dieses seltsame Ergebnis darauf, dass Talkshows das Gehirn nur wenig beanspruchen und es höchstenfalls "vorwärmen", während alles Anspruchsvolle im Fernsehen oder auch klassische Musik den Kopf in Zusammenhang mit einer Prüfung am nächsten Tag nur zusätzlich malträtieren. Beginnen Sie daher frühzeitig mit dem Pauken, damit Sie durch einen entspannten Prüfungsvorabend ein besseres Ergebnis erzielen und sich den Lernstress schenken können.
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