Was ist ein Räuchermännchen?
Redaktion waswiewo
Ein Räuchermännchen ist eine hohle Figur aus Holz, in der man Räucherhütchen abbrennt. In Deutschland kommen diese Figuren meist aus dem Erzgebirge, wo der Hohlkörper aus Holz gedrechselt und auf einen Sockel gestellt wird, auf den das Räucherhütchen gestellt wird. Durch eine runde Öffnung im Mund der Figur bzw. durch eine Umleitung in eine Pfeife kommt dann der würzige Rauch. Ähnlich sind Räucherhäuschen aufgebaut, bei denen der Rauch durch dessen Kamin entschwindet. Neu sind etwa "Rauchfrauen", deren Klöße, die sie in einer Schüssel vor sich hertragen, durch den Rauch zum Dampfen gebracht werden. Der Ursprung der Räuchermännchen liegt wohl schon in den Anfängen der Menschheit, in denen die desinfizierende und konservierende Wirkung des Rauchs noch einen weit höheren Stellenwert hatte als heute. Heute freut man sich an den stillen Tagen vor Weihnachten und auch in der Weihnachtszeit über den angenehm weihnachtlichen Duft in den Stuben. Und wer die Produkte aus dem Erzgebirge kennt, möchte die feinen Figuren besonders zu Weihnachten nicht mehr missen.
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