Wie wird eine Raupe zum Schmetterling?
Redaktion waswiewo
Aus einem Ei, das ein Schmetterlingsweibchen an einer Pflanze abgelegt hat, schlüpft nach etwa zehn Tagen eine winzige Raupe. Damit die Raupe mit der Nahrungssuche keine Probleme hat, wird sie unmittelbar an der Futterpflanze abgelegt. Die Raupe beginnt sofort zu fressen und nimmt in kurzer Zeit ein Vielfaches ihrer Größe zu. Deshalb häutet sie sich im Laufe ihres Lebens bis zu fünf Mal, denn durch das ständige Fressen wird ihr Panzer immer wieder zu klein. Nach etwa fünf Wochen verpuppt sich die Raupe. Dazu zieht sie sich an einen trockenen, geschützten Ort zurück und baut sich einen Kokon aus einer harten Haut oder einem Gespinst aus Fäden. Die Metamorphose, also die Umwandlung von der Raupe zum Schmetterling findet hier statt. Am Ende der Entwicklung bricht die Puppenhülle auf und der fertige Schmetterling kriecht heraus . Damit er nach dem engen Kokon seine richtige Form bekommt, pumpt er Blutflüssigkeit in die Adern der weichen Flügel. Nach dem Erhärten zieht er das Blut wieder in den Körper zurück und kann das erste Mal in seinem Leben fliegen.
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