Wie kommt es zum Regen?
Redaktion waswiewo
Im Gegensatz zu Wüstengebieten ist bei uns Regenwetter an der Tagesordnung, oft genug sogar leidiges Thema. Was dabei in einigen Kilometern Höhe passiert, wissen wir oft nur vage. Verdichten sich die Wolken derart, dass die feinen Nebeltröpfchen zu schwer werden und zu Boden fallen, regnet es auf die Erdoberfläche. Die unterschiedliche Intensität der Regens reicht von feinstem Niesel- oder Sprühregen, über normalen Landregen bis zu großtropfigem Sommerregen. Bei Sommergewittern kommt es häufig lokal und über wenige Minuten zu Wolkenbrüchen. Sie bringen manchmal Regenmengen, die ein Viertel des Monatssolls oder mehr ausmachen! Größere Regentropfen als 8 Millimeter Durchmesser zersplittern meist im Fallen. Täglich registriert wird der Regen in geeichten Regenmessern, den Totalisatoren. Die Messeinheit für Regenmengen ist Millimeter oder Liter pro Quadratmeter. Als simple Faustregel gilt: ein Millimeter Wasserhöhe entspricht einem Liter pro Quadratmeter. Im Hochgebirge müssen die Regenmesser meist in mindestens 1,5 Meter über dem Boden aufgestellt werden, damit bei viel Schnee im Winter das Gefäß noch zu finden ist und kein Schnee hineinweht. Bei Starkregen oder Wolkenbruch kann die Sichtweite manchmal unter 200 Meter betragen. In den Sommermonaten treten Wetter-Situationen ein, in denen der Boden eine bestimmte Wassermenge pro Zeit nicht mehr "packt". Wenn sich ein schweres Gewitter an Ort und Stelle in einem Gebirgstal austobt, verwandeln sich kleine Rinnsale innerhalb von Minuten in reißende Sturzbäche, die alles mitreißen und teilweise Häuser untergraben. An unzureichend bewaldeten Hängen gibt es manchmal Stein- und Schlammlawinen (Muren) oder kriechende Hangrutsche.
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