Was muss man über Reisekrankenversicherungen wissen?
Redaktion waswiewo
Einen Urlaub bringt man zwar ungern mit Krankheit in Verbindung, aber für die Sicherheit ist eine Reisekrankenversicherung für die schönsten Wochen des Jahres unerlässlich. Wichtig ist, dass eine solche Versicherung die Kostenübernahme eines Rücktransports im Krankheitsfall garantiert. Ein Auslandschein der gesetzlichen Krankenkasse beinhaltet nämlich z.B. keineswegs den Rücktransport nach Deutschland. Hinzu kommt, dass man in vielen Ländern die Krankenhaus- und Ärzterechnungen im Voraus zahlen muss und das Geld später oft nicht komplett zurückerstattet bekommt, da die Kostenerstattung nur nach deutschen Kostensätzen berechnet wird. Aber auch viele private Auslandskrankenversicherungen beinhalten nur einen Rücktransport nach Deutschland, wenn eine so genannte "medizinische Notwendigkeit" besteht, d. h. wenn etwa die ärztliche Versorgung im Ausland nicht dem deutschen Niveau entspricht. Und auch bei privaten Krankenversicherungen gibt es öfter Einschränkungen der Kostenübernahme bei der Krankenhauswahl oder bei Vorerkrankungen. Achten Sie deshalb darauf, dass eine Kostenübernahmegarantie in der Police vermerkt ist. "Reisespezialversicherer" bieten hingegen in ihren Leistungen auch einen Rücktransport bei "medizinisch sinnvollen" Fällen an. Medizinisch sinnvoll bedeutet hier, dass der Patient einen Transport wünscht und transportfähig ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte also eine Reisespezialversicherung abschließen, die bei einem zehntägigen Urlaub für gerade mal 12,- DM einen ausreichenden Versicherungsschutz bei Erkrankung im Ausland garantiert. Außerdem ist noch die Rückreise im Ambulanz-Jet, sowie die psychologische Betreuung durch einen deutschsprachigen Arzt im Preis enthalten.
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