Was ist die ‚Rote Liste’ und wie setzt sie sich zusammen?
Redaktion waswiewo
Die "Rote Liste", die jährlich neu erscheint, ist das Verzeichnis von Fertigarzneimitteln der Mitglieder des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie und des Verbandes der forschenden Arzneimittel-Hersteller. Die "Rote Liste" ermöglicht den Vergleich von Fertigarzneimitteln unter pharmakologisch-therapeutischen und preislichen Gesichtspunkten. Sie ist nach Indikationsgebieten und Wirkstoffklassen gegliedert. Neben der empfohlenen Dosierung wird auf Gegenanzeigen, Anwendungsbeschränkungen, Neben- und Wechselwirkungen hingewiesen. Die 1999er Liste enthält 9493 Präparate mit 12468 Darreichungsformen (z.B. Tabletten, Zäpfen,...), davon waren 4743 verschreibungspflichtig. Da die Arzneimittel-Hersteller ihre Präparate nicht in die "Rote Liste" aufnehmen müssen, sind über die angegebenen Zahlen hinaus noch weitere Medikamente auf dem Markt.
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