Warum breiten sich Wüsten wie die Sahara immer weiter aus?
Redaktion waswiewo
Seit einigen Jahrzehnten wissen die Forscher, dass große Wüstenregionen dieser Erde wie die Sahara in Afrika jedes Jahr größer werden. Es ist bekannt, dass die Grenze der Sahara sich jedes Jahr um weitere zehn Kilometer nach Süden verschiebt – die Wüste wächst. Daran ist zumindest teilweise auch der Mensch schuld. Intensive landwirtschaftliche Nutzung des Landes, häufig in Monokultur, laugen die wenig fruchtbaren Böden bald aus; mehrjährige Pflanzen, die normalerweise mit ihren Wurzeln die Erdkrume festhalten, sterben ab. Nach jeder Ernte kann die Erde die Feuchtigkeit nicht mehr speichern – die Sonne entzieht ihr auch den letzten Tropfen Wasser. Schutzlos ist die nackte Erde dem Wind ausgeliefert, auch die letzten Reste der einst fruchtbaren Krume verweht. Zurück bleiben öde Flächen, die sich nicht mehr bebauen lassen. Gleichzeitig sinkt durch diesen Raubbau auch der Grundwasserspiegel, so dass auch noch die letzten Pflanzen absterben – ein verhängnisvoller Kreislauf, der bislang nicht zu durchbrechen ist.
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