Wie kann man Schmuck versichern?
Redaktion waswiewo
Eine normale Hausratversicherung deckt normalerweise auch Schäden an Schmuck ab — allerdings mit einem so geringen Betrag, dass wertvolle Stücke praktisch nicht geschützt sind. Einen Ausweg bieten spezielle Kunstversicherungen, die sich auch auf Schmuck erstrecken, aber nicht gerade billig sind. Viele Versicherungen fordern für den vollen Schutz einen Safe, in dem die Stücke zu Hause gelagert werden. Verliert man ein Stück, das man selbst trägt, wird teilweise ein Selbstbehalt von 20 % abgezogen. Auf Reisen ist der Schmuck nur versichert, wenn man ihn persönlich mitführt, also nicht als Gepäck aufgibt. Bei einer Unterbrechung von Autoreisen besteht nur dann Versicherungsschutz, wenn der Schmuck im geschlossenen, nicht einsehbaren und vom Fahrzeuginnenraum nicht zugänglichen Kofferraum aufbewahrt wird — im Kombi also grundsätzlich nicht. Außerdem wird ein Schaden nur dann ersetzt, wenn er zwischen 6 und 22 Uhr eintritt. Der Wert eines Schmuckstücks muss in der Regel durch Gutachten belegt werden, ebenso die Wertsteigerung. Meist muss man zusätzlich alle 24 Monate nachweisen, dass der Schmuck von einem Fachmann auf intakte Fassungen geprüft wurde.
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