Wann wurden die bekanntesten Schmuckfirmen gegründet?
Redaktion waswiewo
Zumindest in Europa war Schmuck aus Gold und Edelsteinen oder Perlen jahrhundertelang weitgehend dem Adel vorbehalten. Mit der industriellen Revolution erlangten im Lauf des 19. Jahrhunderts auch immer mehr Bürgerliche große Vermögen. Klar, dass sich nun immer mehr Juweliere auf die größer gewordene zahlungskräftige Klientel einstellten. Der Hofjuwelier der russischen Zaren, Carl Fabergé, ist dabei genauso zu nennen wie die Häuser Chaumet, Cartier, Tiffany, Van Cleef & Arpels, Harry Winston und Bulgari. Für den entstehenden Jetset fertigten diese Topjuweliere spektakuläre Schmuckstücke aus den schönsten Steinen. Sie konnten dabei aus einer Fülle hervorragenden Rohmaterials wählen, schließlich waren im Verlauf des 19. Jahrhunderts zahlreiche Diamanten- und andere Edelsteinvorkommen entdeckt worden; daneben war es endlich gelungen, das teure, aber zähe Platin zu Schmuck zu verarbeiten.
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