Wie kann ich Skilehrer werden?
Redaktion waswiewo
Wen wundert's, wenn man Skilehrer werden möchte, sollte man jahrelange Skierfahrung mitbringen und eine gewisse Begabung nachgesagt bekommen. Zusätzlich zu den technischen Begabungen sollte man noch Interesse für den Theorieanteil der Ausbildung mitbringen, der aus Lawinenkunde, Lehrtheorien und Skilehrplänen besteht. Wenn Sie jetzt noch gerne mit Menschen, insbesondere mit Kindern (denn da liegt zu Anfang meist der Einsatzbereich), umgehen, dann sind Sie mit dem Nebenjob als Skilehrer sehr gut bedient. Um die offizielle Zulassung als Skilehrer zu erlangen, müssen Sie die Prüfung des Deutschen Skilehrerverbandes bestehen. Sie können sich entweder extern für eine Prüfung anmelden oder an einem der 3-tägigen Vorbereitungslehrgänge teilnehmen und die Prüfung im Anschluss daran machen. Um sich extern zur Prüfung anmelden zu können, brauchen Sie einen Nachweis, dass Sie eine 75-stündige Ausbildung in einer Skischule gemacht haben. Die Prüfung selbst dauert zwei Tage . An deren Ende können Sie sich mit dem Titel "Skilehrer Grundstufe" schmücken. Die zwei Prüfungstage sind in 3 Teile unterteilt: Theorie, Praxis und Lehreignung. Der Theorieteil besteht aus einem Multiple-Choice-Test, in dem es unter anderem um Lawinenkunde geht. Der zweite Teil ist der praktische Teil. Hier müssen Sie 5 verschiedene Technikformen beherrschen, die von zwei Prüfern benotet werden. Der letzte Teil der Prüfung erfordert Kreativität und Lehrvermögen. Sie bekommen ein bestimmtes Thema und müssen dieses dann in einer Lehrprobe von 20 Minuten den Prüfern näher bringen. Bestanden haben Sie, wenn Sie in keiner der drei Prüfungsteile schlechter als mit der Note 4,5 abschneiden. Auch von der finanziellen Sicht her macht diese Prüfung Sinn, denn nach einer erfolgreich absolvierten Prüfung erhalten Sie in der Regel auch eine bessere Bezahlung. So können Sie mit Ihrem Hobby Ihre Kasse aufbessern.
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