Welchen Sonnenschutz brauchen Skifahrer?
Redaktion waswiewo
Auch wenn man sich zunächst nicht vorstellen kann, in der Kälte beim Skifahren zu viel Sonne und so auch einen Sonnenbrand abzubekommen, hat man doch schneller als gedacht eine rote Nase. Das kommt zum einen durch die auf den Bergen besonders starke Sonneneinstrahlung und wird zum anderen noch durch den reflektierenden Schnee verstärkt. Da die Sonne so von allen Seiten auf den Körper trifft, ist es wichtig, ansonsten weniger betroffene Stellen im Gesicht wie Kinn, Ohrläppchen, Ohrrand und Augenlider zu schützen. Gerade die Kälte ist eine zusätzliche Gefahr, da die Haut bei Temperaturen unter 7°C weniger Talg produziert und so durch einen geringeren Säureschutzmantel anfälliger als sonst ist. Als Grundausrüstung sollten Sie Sunblocker, Sonnencremes mit UV-Filter 12-25 und unbedingt auch eine Sonnenpflege für die Lippen dabei haben. Mit der Höhe Ihres Aufenthaltsortes sollte auch der Sonnenschutzfaktor Ihrer Pflegeprodukte steigen, die mindestens eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt im Freien aufgetragen werden müssen. Bei einem Besuch im Warmen, beim Mittagessen etc, sollten Sie den Sonnenschutz zunächst entfernen, da sie so einen Hitzestau mit unangenehmen Folgen vermeiden; vor dem Aufbruch ins Freie müssen sie ihn dann natürlich unbedingt wieder erneuern. Auf alte Produkte aus dem Vorjahr sollten Sie ganz verzichten, da diese durch die Temperaturschwankungen, denen sie möglicherweise ausgesetzt waren, der Haut eher schaden als nutzen.
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