Warum wurde das Speiseeis auf einem Vulkan erfunden?
Redaktion waswiewo
Obwohl tätige Vulkane bei ihren Ausbrüchen immer wieder bis zu 250 Grad Celsius heiße Lava ausspucken, sind ihre Gipfel häufig, wie bei anderen Bergen auch, von Schnee bedeckt. Seit Urzeiten haben die Menschen das Eis auch aus solchen Gletschern gesammelt, um vor allem im Sommer damit ihre Lebensmittel zu kühlen. Die Legende erzählt, dass der sizilianische Vulkan Ätna eine wichtige Rolle bei der Erfindung des Speiseeises gespielt hat. Der Ätna, bis heute übrigens einer der gefährlichsten Vulkane der Welt, ist mehr als 3340 Meter hoch; die schneebedeckten Gipfel des Berges waren schon im Altertum ein wichtiges Trinkwasserreservoir für die Bewohner der gesamten Region. Die fruchtbaren Hänge des Berges werden bis zu einer Höhe von 1400 Metern bewirtschaftet; Pinienwälder, Weinberge, Orangenplantagen und Olivenhaine gedeihen in der reichen Lavaerde. Schon vor Jahrhunderten sollen die Menschen den Firn aus den höchsten Gletscherspalten mit Honig und Zitronensaft gemischt und so das Speiseeis erfunden haben.
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