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Woher kommen die Straßennamen bei Monopoly?

Redaktion waswiewo

In fast jeder Familie hing schon mal der Haussegen schief, weil der Vater die Parkstraße für sich beanspruchte und dem Eigentümer der Schlossallee damit das Geschäft vermieste oder die Mutter ins Gefängnis musste und vorher nicht über "Los" gehen, keine DM 4000 einziehen durfte und daher schlechte Laune hatte. Mittlerweile ist das Spiel um Mieten, Macht und Moneten auf der ganzen Welt bekannt und nach wie vor der Renner unter den Gesellschaftsspielen.
Der berühmte Spieleklassiker wurde 1933 von Charles Darrow erfunden. Der zeichnete den ersten Spielplan auf eine Wachstischdecke und benannte die zu kaufenden Felder nach Straßen von Atlantic City. Allerdings lehnte der Spielwarenhersteller Parker das Spiel zunächst ab, da es an die 52 Mängel aufwies. Gut, dass es dann doch noch angenommen wurde, denn heute ist das Spiel in der ganzen Welt bekannt und wird immer wieder neu aufgelegt. So gibt es inzwischen schon Junior-Editionen für Kinder und auch eine Deluxe Edition, in der die Häuschen und Hotels nicht aus Plastik, sondern aus Holz sind. Weil das Spiel so beliebt ist, haben inzwischen auch die Einwohner von New York und Atlanta (unter vielen anderen) und in Deutschland die von Berlin, München und Köln ihr eigenes Spiel mit den jeweiligen Straßennamen. Die allgemeine Ausgabe in Deutschland ist dagegen nicht von einer Stadt inspiriert, sondern ihre Straßennamen sind völlig zufällig zusammengesetzt (deshalb auch allgemein: Nord-, Ost-, Süd-, Westbahnhof)
〈brigens sind die statistisch am häufigsten besuchten Felder aufgrund von Würfelwahrscheinlichkeit und Ereignis-, bzw. Gemeinschaftskarten der Opernplatz, Los und der Nordbahnhof. Danach kommen Frei Parken, die Wiener Straße, die Berliner Straße und der Südbahnhof. Am Ende der Top Ten stehen die Münchener Straße, das Wasserwerk und der Westbahnhof.

   
   
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