Wie wird man Tagesmutter?
Redaktion waswiewo
Heutzutage findet man viele Frauen, die neben der Erziehung des eigenen Nachwuchses auch noch Kapazitäten für die Betreuung von ein bis zwei weiteren Kindern haben. Wer gute Nerven, ein Händchen für Kinder und gern viel Leben um sich herum hat, ist für diesen Job prädestiniert. Falls man eigene Kinder hat, werden diese sich bestimmt über den/die neuen Spielgefährten/in freuen. Tagesmutter kann jeder werden und man benötigt dazu weder eine Ausbildung noch eine Prüfung. Wichtig ist eine große Wohnung mit kindgerechter Ausstattung. Bis zu drei Kinder kann man problemlos aufnehmen, ab dem vierten muss eine Erlaubnis beim zuständigen Jugendamt eingeholt werden. Weiterhin sollte, um von Anfang an Missverständnisse zu vermeiden, ein Vertrag zwischen Eltern und der Tagesmutter abgeschlossen werden, in dem Betreuungszeiten, Urlaub, Kündigungsfrist, Krankheitsfall etc. geregelt sind. Ganz wichtig ist für eine Tagesmutter aber eine Betriebshaftpflichtversicherung, die Schäden abdeckt, die aus Verletzung der Aufsichtspflicht entstehen können. Das sollte zwar eigentlich nicht passieren, aber Kinder sind oft unberechenbar und nur schwer von ihrem Forschungs- und Entdeckungsdrang abzubringen. Dazu beinhaltet diese Versicherung noch einen Schutz gegen Personen- oder Sachschäden, die vom Pflegekind verursacht werden. Der Verdienst liegt zwischen ca. 5 DM/h auf dem Land und bis zu 15 DM/h in der Stadt. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Jugendämter, Mütterzentren, Tagesmüttervereine in Ihrer Nähe.
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