Wie verläuft der Tagesrhythmus eines Menschen?
Redaktion waswiewo
Der menschliche Körper ist zu jeder Tages- und Nachtzeit mit unterschiedlichen Stoffwechselprozessen beschäftigt. So arbeitet beispielsweise das Immunsystem zwischen 6 und 7 Uhr auf Hochtouren. Von 7 bis 8 Uhr ist die ideale Weckzeit. An ein früheres Aufstehen lässt sich der Körper aber auch nach und nach gewöhnen. Ab 8 Uhr sind männliche wie weibliche Hormone auf dem Höchststand, wer gerne Kinder hätte, sollte also zu dieser Zeit mit der Planung beginnen. Zwischen 10 und 11 Uhr befinden sich Kreativität, Konzentration und Kurzzeitgedächtnis in Topform. Von 11 bis 12 Uhr erreicht der Körper seinen Tagesenergiehöhepunkt, Rechnen und Sehen klappt zu dieser Zeit am besten. Ab 12 Uhr macht sich der Hunger bemerkbar, der am besten mit einem nicht zu schweren Gericht gestillt wird, da sonst anschließend die Müdigkeit zu groß wird. Das Tagestief wird um 13 Uhr eingeläutet und hält sich meist auch tapfer bis 15 Uhr. Allzu wichtige Dinge sollten Sie in diesem Zeitraum besser nicht erledigen. Um 16 Uhr werden Langzeitgedächtnis und Hautdurchblutung hellwach, der Tageshöhepunkt ist erreicht. Die Zeit zwischen 16 und 17 Uhr eignet sich nach Forschermeinung gut für Impfungen. Ab 17 Uhr ist Sport angesagt, da um diese Zeit Muskeln und Sehnen bestens durchblutet sind. Zwischen 18 und 20 Uhr stellt sich der Körper auf die bevorstehende Nacht ein und entspannt sich. Durch Gesellschaftsspiele etc. wird ab 20 Uhr die Reaktionszeit trainiert. "Frühaufsteher" sollten zwischen 21 und 22 Uhr zu Bett gehen. In der Zeit von 22 bis 23 Uhr ist der Körper mit Wachsen beschäftigt. Daher sollten auch Kinder unbedingt vor 21 Uhr ins Bett gebracht werden, da ansonsten der Bewegungsapparat überlastet wird. Von 23 bis 24 Uhr ist dann auch für "Spätaufsteher" Nachtruhe angesagt. Der Körper erreicht seinen Energietiefststand zwischen 3 und 4 Uhr früh. Alles was mit Konzentration zu tun hat, wie lernen und Auto fahren etc., sollten Sie in dieser Zeit ganz vermeiden. Ab 4 Uhr stellt sich der Körper langsam auf den neuen Tag ein und der Rhythmus beginnt von vorn.
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