Was sollte man seinem Tier nicht zu essen geben?
Redaktion waswiewo
Auch wenn es die meisten Tierbesitzer mit übermäßiger Fütterung und dem ein oder anderen Leckerbissen nur gut meinen, sollten Sie Ihrem Vierbeiner nicht alles in den Napf werfen und lieber bei Fertigfutter bleiben. Bei rohem Fleisch besteht, genau wie bei rohem Fisch, eine Infektionsgefahr. Verzehr von rohem Fisch führt außerdem zu Vitamin-B- und Vitamin-E-Mangel. Beim Verzehr roher Eier können ebenfalls Vitamin-B-Mangel und allergische Reaktionen auftreten. Wer seinem vierbeinigen Liebling Wurst gibt, quält dessen Magen mit zu fetter und zu stark gewürzter Nahrung. Das Gleiche ist oft beim Füttern mit Essensresten der Fall. Wird auch noch so sehr gebettelt, zum Wohl Ihres Tiers sollten Sie hart bleiben. Ganz gefährlich ist das Füttern von vegetarischer Kost. Besonders bei Katzen kann es dadurch zu tödlichen Mangelerscheinungen kommen. Da die meisten Tiere ihre Zähne nur selten regelmäßig putzen, hat Schokolade böse Folgen für das lebenswichtige Gebiss. Zwiebeln und Avocados sind für viele Vierbeiner giftig. Das Risiko, dass Ihr Tier durch Fertigfutter an BSE erkrankt, ist dagegen relativ gering. Die namhaften Hersteller von Tierfutter verzichten schon seit Anfang der 90er auf sogenanntes Risikomaterial wie Hirn, Rückenmark oder Milz.
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