Welche Tierrassen leben friedlich unter einem Dach?
Redaktion waswiewo
Grundsätzlich ist die Kombination fast aller Tiere möglich, solange nur der entsprechende Platz vorhanden ist. Sogar Hund und Katze können die besten Freunde werden. Relativ einfach ist es, wenn beide noch klein sind und sich spielerisch kennen lernen. Außerdem verstehen sie die Sprache des anderen später besser. Schnurrt die Katze vor Zufriedenheit, weiß der Hund, dass sie sich jetzt wohl fühlt und die Brummtöne kein Drohen sind. Andersherum empfindet die Katze einen vor Begeisterung mit dem Schwanz wedelnden Hund nicht als unruhig oder aggressiv, sondern weiß, dass er damit seine Freude ausdrückt. Trotzdem sollte beiden in Haus oder Wohnung genügend Platz zur Verfügung stehen, damit sie sich gegebenenfalls aus dem Weg gehen und verkriechen können. Wer eines der beiden Tiere erst später anschafft, muss unter Umständen sehr geduldig sein, bis sich beide aneinander gewöhnt haben. Sitzt die Katze aber auch nach mehreren Wochen nur noch unter dem Schrank und leidet ganz offensichtlich unter Dauerstress, muss einer von beiden wohl oder übel wieder ausziehen. In der ersten Zeit des Kennenlernens können aber auch richtig die Fetzen fliegen. Kratzer, Bisswunden, stressbedingte Krankheiten und Verhaltensstörungen kommen bei dem ein oder anderen Paar schon mal vor. Davon müssen aber nicht unbedingt nur die kleineren und offensichtlich schwächeren Tiere in Mitleidenschaft gezogen werden, auch eine dominante Katze kann einem ängstlichen Hund als ernsthafte Bedrohung erscheinen. Gar keine Probleme gibt es dagegen zwischen Meerschweinchen und Kaninchen, die sich im Verhalten sehr ähnlich sind. Zum Kennenlernen sollten sich beide aber erst einmal beim "Auslauf" beschnuppern können. Der nachtaktive Hamster ist allerdings nur unter seinesgleichen wirklich gut aufgehoben, da er mit seinem Sportprogramm zu später Stunde anderen tagaktiven Tieren den Schlaf raubt.
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