Warum kann man Hurricans, Zyklone und Taifune voraussagen, Tornados im Allgemeinen aber nicht?
Redaktion waswiewo
Wirbelstürme gehören zu den gefährlichsten Wetterphänomenen auf unserem Planeten. Viele meeresnahe Gebiete werden häufig von heftigen Unwettern heimgesucht. Tropische Wirbelstürme, die auf dem Atlantik entstehen, werden Hurricans genannt, wenn sie ein bestimmte Stärke erreichen. Entsteht ein solcher Wirbelsturm über dem östlichen Pazifik, wird er Taifun genannt. Die tropischen Wirbelstürme des Indischen Ozeans nennt man Zyklone. Hurricans, Taifune und Zyklone entstehen auf offener See, wenn sich über warmem Meereswasser dichte Wolken bilden; solche Stürme bauen sich oft über Tage hin auf und können deshalb gut beobachtet werden, bevor sie eine Küste erreichen. Tornados dagegen, die zu den unberechenbarsten Wetterkapriolen zählen, entstehen meist auf dem Land, in der Regel dort, wo kalte und warme Luftmassen aufeinanderprallen. Sie bauen sich so rasch auf, dass eine vorherige Warnung fast nie möglich ist. Genauso schnell wie sie entstehen, sind sie wieder vorbei.
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