Was ist ein Ultraball und wie ist er entstanden?
Redaktion waswiewo
Gilles Ebersolt, ein Franzose, hatte 1973 die waghalsige Idee, einen Berg in einer Kugel hinunter zu rollen. Er entwickelte dafür einen Ball mit einer äußeren Hülle und einer inneren Kammer, in der der Passagier sitzen kann. Als Eingang zu den beiden Kammern hatte er ein seperates Reißverschlusssystem erfunden, mit dem man die verschiedenen Kammern nacheinander auf bzw. zu machen musste. Für den jungen Franzosen war sein "Ballule" eine gute Einnahmequelle. Er finanzierte sich mit seinen mutigen Kugel-Aktionen sein Studium. 1980 verbesserte er seinen "Ballule"indem er den Durchmesser von 3,20meter auf 4meter erhöhte. Auch die Reißverschlußeingänge konnte er dank neuerer Technologien weiter optimieren. Mit diesem neuen "Ballule" konnte er nun auch Wasserfälle überwinden. Nach einer weiteren Vergrößerung des Durchmessers auf 6meter meisterte er sogar den Fudschiijama (Japans größten Berg) abwärts rollend. Heute ist es auch anderen Menschen möglich, in einem "Ultraball", wie der "Ballule" jetzt heißt, zu kugeln. Der dafür zugelassene äußere Ball hat einen Durchmesser von 4metern und ist genau wie der innere Ball (2meter Durchmesser) aus PVC. Die beiden Bälle sind mit 325 Nylon-Seilen miteinander verbunden. Dieses High-Tech-Produkt ist inzwischen mit einem Gurtesystem ausgestattet und vom T〈V abgenommen worden. Wenn sie jetzt Interesse am "Abrollen" haben, schauen sie doch mal auf die Homepage von Jochen Schweizer, Deutschlands größtem Fun-Sport-Anbieter, der inzwischen zusammen mit Gilles die Rechte am "Ultraball" besitzt.
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