Wie kann man Vulkanausbrüche voraussagen?
Redaktion waswiewo
Vulkanologen, also Wissenschaftler, die sich mit der Erforschung der Vulkane beschäftigen, haben einen zeitweise lebensgefährlichen Job. Bei ihren Versuchen, der Ursache der gefährlichen Eruptionen auf den Grund zu gehen, müssen sie sich häufig nah an die unheimlichen Berge heranwagen – zum Beispiel, wenn sie Messgeräte installieren. Als Begründer der modernen Vulkanologie gilt der Brite Sir William Hamilton. Heute kann man mit der Infraschallmessung zum Beispiel den inneren Bau der Vulkane und die Lage der so genannten Magmakammern feststellen. Ein hoher Magmaspiegel innerhalb des Berges zum Beispiel kann ein Alarmsignal für einen drohenden Ausbruch sein. Mit physikalischen Methoden ist es auch möglich, den Gasgehalt und Gasdruck im Magma selbst zu bestimmen. Auch diese Daten sind wichtig, um die Gefahr eines Ausbruchs abzuschätzen. Immer wieder kommt es nämlich zu unerwarteten Eruptionen auch aus Vulkanen, die man für erloschen gehalten hatte – mit furchtbaren Folgen für die Menschen, die in der Umgebung leben.
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