Wie verändern die verheerenden Waldbrände in Europa und Amerika das Klima?
Redaktion waswiewo
Praktisch in jedem Sommer brennen in besonders gefährdeten Gebieten in Südeuropa, in Nordamerika und in Australien die Wälder. Und in jedem Jahr dadurch werden tausende Hektar Baumbestand vernichtet – eine Umweltkatastrophe mit globalen Ausmaßen? Experten wiegeln überraschenderweise ab; sie sind der Meinung, dass diese regelmäßigen Brände sich höchstens lokal auf das Klima auswirken – etwa weil schattenspendende Waldgebiete ausfallen. Die Natur selbst aber regeneriert sich aus eigener Kraft; Kräuter und Sträucher wachsen schon kurz nach einer Feuerkatastrophe nach, und nach wenigen Jahren stellen sich die ersten jungen Bäume wieder ein. Nach etwa 100 bis 200 Jahren ist der Waldbestand ohne ein Eingreifen des Menschen komplett ersetzt. Der hohe Ausstoß an Kohlendioxid, der die Menschen vor Ort extrem belastet, gelangt zwar in die Atmosphäre, wird aber relativ schnell wieder gebunden. Ökologisch gesehen, so scheint es, stellen Waldbrände also eine relativ geringe Gefahr dar. Für die Menschen, die in den zerstörten Landschaften leben müssen, ist das allerdings ein schwacher Trost.
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