Welche Weihnachtsgewürze gibt es?
Redaktion waswiewo
Schon im Oktober oder spätestens im November kann man die herannahende Weihnachtszeit nicht mehr "über-riechen". Von überall her duftet es durch Gebäck oder Weihnachtsschmuck nach Schnee, Christkind und Kalorien. Viele der dafür verantwortlichen Gewürze werden aus der ganzen Welt importiert und ihnen werden "heilsame Kräfte" nachgesagt. Anis, dass im Mittelmeerraum und besonders häufig in Syrien, Ägypten, der Türkei, Italien und Spanien angebaut wird, sagt man zum Beispiel eine positive Wirkung auf die Gallenproduktion nach. Ingwer dagegen wird schon seit Urzeiten als Wunder-Magenheilmittel gehandelt. Dieses Gewürz wird aus Indien eingeführt und verleiht Speisen und Gewürzen ein unverwechselbares Aroma. Kardamom wird vorwiegend aus Guatemala, Sri Lanka und Vorderindien eingeführt und soll eine magenanregende Wirkung besitzen. Koriander ist ein typisches Kuchengewürz, wird aus Marokko, Ungarn und Rumänien importiert und gilt ebenfalls als Magenheilmittel. Muskatnuss findet man in Molukkien, Sumatra, Sri Lanka und den Westindischen Inseln. Schon die alten Ägypter kannten Nelken als keimtötendes Gewürz, das aus Ostafrika, Madagaskar, Indonesien und Brasilien kommt. Piment wird aus Jamaika, Mexiko und Westindien bezogen und auch "Viergewürz" genannt, da es nach Nelken, Zimt, Pfeffer und Muskat riecht und schmeckt. Das aber wohl bekannteste und beliebteste Gewürz ist immer noch der Zimt. Die besten und edelsten Sorten stammen aus Sri Lanka. Aus ernährungswissenschaftlicher und medizinischer Sicht ist Zimt seit Urzeiten als Heilmittel bekannt, vor allem durch seinen blutstillenden und krampflösenden Effekt.
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