Welche Wickel haben welche Wirkung?
Redaktion waswiewo
Im Allgemeinen wendet man Wickel an Hals, Armen, Brust, Lenden, Nieren, Beinen, Waden und Füßen an. Während der Anwendung sollte der Kranke im Bett liegen. Feuchte, heiße Wickel wirken krampflösend und dadurch schmerzlindernd. Ziel eines Wickels mit kaltem Wasser ist einerseits die Verminderung der Körperwärme, andererseits bezweckt er einen Schweißausbruch. Die Tageszeit der Wickelanwendung ist unwichtig. Senfwickel: richtig ausgeführt und früh genug angewandt, vermag er eine Lungenentzündung und deren Vorstadien schlagartig zu bessern. Quarkwickel: bei fieberhafter Bronchitis oder Lungenentzündung eine Wohltat. Heißer Zinnkrautwickel: bei fieberhafter Rippenfellentzündung, Nierenbecken- und Blasenentzündung Heißer Schafgarbenwickel: Anwendung bei Krämpfen, Blähungen Beachten Sie aber: Alle entzündlichen Erkrankungen müssen natürlich von einem Arzt diagnostiziert und behandelt werden, die Wickel dienen nur der Unterstützung der Behandlung!
|