Redaktion waswiewo
Zimmerpflanzen haben gerade im Winter durch wenig Sonne und kaum frischen Wind ein schweres Dasein. Dazu kommen dann hin und wieder Pilze und Schädlinge, die die Pflanze befallen und sich besonders gern bei trockener Heizungsluft im Grünen tummeln. Gegen Blattläuse können Sie entweder Florfliegen oder Gelbsticks einsetzen. Erstere bekommt man im gut geführten Gartenfachhandel lebendig im Glas. Die Florfliegen sind so klein, dass man sie fast nicht bemerkt. Sie fressen die Blattläuse auf und wenn keine mehr da sind, verhungern sie. Gelbsticks steckt man als Prophylaxe in den Blumentopf. Schädlinge werden von der Farbe angezogen und bleiben an den mit Leim bestrichenen Plastiktafeln kleben. Eine weitere Waffe gegen Ungeziefer auf Pflanzen ist die Wassersprühflasche. Allerdings hilft diese Methode nur bei Pflanzen mit glatten Blättern. Sprühen Sie täglich etwas Wasser auf und die Plagegeister verschwinden nach und nach von selbst. Um Pilze zu vermeiden, sollte man im Spätherbst welke Blätter, wuchernde Triebe und abgestorbene Zweige abschneiden. Zum schnelleren Wachsen einer Zimmerpflanze können Sie einfach etwas Brennnesselsud, Algen- oder Schachtelhalm-Extrakte dazugeben. Diese "Bionahrung" stärkt die Zellwände und Pilzsporen können weniger leicht eindringen.
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