Wie ist adidas entstanden?
Redaktion waswiewo
Schon seit über 70 Jahren kommt keine größere Sportveranstaltung ohne die drei weltbekannten Streifen der Firma adidas aus. Die Sportmodefirma verdankt ihren Namen dem Gründer des Unternehmens, Adi Dassler. Der entwicklete 1920 in seiner Werkstatt in Herzogenaurach bei Nürnberg den ersten Trainingsschuh für Läufer. Fünf Jahre später stellte Dassler erstmals Schuhe mit Stollen und Dornen her. Schon 1928 trugen einige Athleten bei den Olympischen Spielen in Amsterdam adidas-Schuhe. Mitte der 30er Jahre waren bereits 100 Mitarbeiter bei Dassler beschäftigt, die 30 verschiedene Modelle für elf Sportarten herstellten. Der Zweite Weltkrieg bremste die Erfolgsstory etwas ab, aber schon 1947 nahm Dassler mit 47 Mitarbeitern die Schuhproduktion wieder auf und entwarf aus den Anfangssilben seines Vor- und Zunamens den Markennamen "adidas". Aus dieser Zeit stammt auch das Markenzeichen seiner Artikel, die drei Streifen. Neben Sportschuhen für die verschiedensten Sportarten produzierte adidas 1963 erstmals auch Fußbälle, die bis heute bei allen wichtigen Fußballereignissen auf dem Spielfeld zu finden sind. 1967 wurde die Produktion um Sporttextilien erweitert. Adi Dassler starb 1978 und sein Sohn Horst führte das Unternehmen weiter. Nach dessen Tod 1987 wurde adidas 1989 zur Aktiengesellschaft, blieb aber weiter im Familienbesitz in Herzogenaurach.
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