Wie baut man einen Irrgarten?
Redaktion waswiewo
Um einen verzwickten Irrgarten verwirklichen zu können, brauchen Sie erst einmal ein Feld oder eine Wiese. Haben Sie die geeignete Fläche gefunden, geht es daran, Pläne zu entwerfen. 〈berlegen Sie sich genau, wie schwer Ihr Irrgarten werden soll und ob Sie noch zusätzliche Elemente wie Wassertore oder Schlammgräben mit einbringen wollen. Wenn Sie mit der Planung fertig sind, beginnt der körperlich anstrengende Teil. 〈bertragen Sie Ihren Plan maßstabgetreu auf das freie Feld. Bedenken Sie, dass die ausgewachsenen Hecken breiter werden als die kleinen Setzlinge es sind. Deshalb ist es sinnvoll die jungen Büsche in abgesteckte Beetlinien zu setzen, die Sie links und rechts mit Steinen begrenzen. So können Sie beim Pflanzen auch nicht die Spur aus den Augen verlieren. Achten Sie beim Einpflanzen darauf, dass Sie den richtigen Abstand zwischen den Jungpflanzen lassen: sie dürfen sich nicht gegenseitig im Wachstum behindern, sollten aber auch keine Lücke in der ausgewachsenen Wand hinterlassen. Vielleicht ist es Ihnen möglich, Bewässerungsleitungen in der Erde zu verlegen, die Sie in trockenen Sommern nur einschalten müssen. Bei diesem sehr aufwendigen Unternehmen ziehen Sie aber besser einen Fachmann hinzu. Stehen erst mal alle Bäumchen in Reih und Glied, dann bleibt Ihnen nichts anderes übrig als Ihrem Irrgarten beim Wachsen zuzuschauen. Pflegen Sie ihr grünes Labyrinth liebevoll, indem Sie es, wenn nötig wässern und vor Schädlingen aller Art beschützen. Die Trimmschere kommt zum Einsatz, wenn alle Hecken schön gleichmäßig gewachsen sind. Bringen Sie die wuchernden Büsche in Form (möglichst gleichmäßig, damit es für spätere Besucher nicht zu leicht wird, schon gelaufene Wege an unterschiedlich getrimmten Büschen wiederzuerkennen!) und befreien Sie die Wege dazwischen von Unkraut. Vielleicht möchten Sie Kies auf die Wege schütten, dann bleiben die Wege lange sauber und unkrautfrei.
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