Wie bedenklich ist ein Folsäuremangel?
Redaktion waswiewo
Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung betrifft ein Folsäuremangel etwa 97 Prozent aller Frauen in Mitteleuropa. Folsäure ist ein Vitamin der B-Gruppe und gilt als lebensnotwendig, weil es für die Blutbildung und andere Stoffwechselvorgänge unbedingt erforderlich ist. Vor allem in der Schwangerschaft kann ein Folsäuremangel sehr gefährlich sein, weil damit die Gefahr einer Fehl- oder Frühgeburt steigt. Zu wenig Folsäure im Organismus des Menschen kann auch zu einer vorzeitigen Adernverkalkung führen. Folsäure ist vor allem in grünem Blattgemüse wie Salat, Spinat und Petersilie enthalten, in Vollkornprodukten, in Hefe, Leber und Kuhmilch. Ein gesunder erwachsener Mensch benötigt täglich etwa 150 Mikrogramm Folsäure. Eine schwangere Frau dagegen benötigt doppelt so viel oder mehr. Da dies mit der täglichen Nahrung nur schwer zu erreichen ist, sollten während der Schwangerschaft in Absprache mit dem Arzt Zusatzpräparate genommen werden.
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