Warum beeinflussen Vulkane das Weltklima?
Redaktion waswiewo
Klimaforscher haben festgestellt, dass sich die Vulkantätigkeit auf der Welt in den letzten drei Jahrzehnten verdoppelt hat. Man geht davon aus, dass es heute rund 500 tätige Vulkane gibt. Zählte man vor dem Zweiten Weltkrieg noch etwa 16 bis 18 Vulkanausbrüche pro Jahr, so ist die Rate heute auf 37 bis 40 Eruptionen jährlich gestiegen. Durch jeden Vulkanausbruch werden riesige Staub- und Aschewolken in große Höhen der Erdatmosphäre katapultiert. Dort schirmen sie, teilweise über lange Zeiträume, einen Teil der Sonneneinstrahlung ab. Dadurch wiederum sinkt die Temperatur auf der Erde. Bei einem einzigen Vulkanausbruch macht das nach der Schätzung von Experten nur wenige Hundertstel Grad aus – zu wenig, um das Weltklima zu beeinflussen. Wenn aber die Zahl der Vulkanausbrüche steigt, droht die Gefahr, dass die globale Durchschnittstemperatur auf Dauer sinkt. Die Folgen wären höchstwahrscheinlich katastrophal: Missernten in den großen Kornkammern der Erde und Hunger für Millionen Menschen.
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