Wie behandelt man Brandwunden?
Redaktion waswiewo
Immer wieder passieren im Haushalt kleine Unfälle, bei denen man sich mit heißem Wasser oder Fett bespritzt oder auch kurz das Bügeleisen oder die Herdplatte berührt. Um für solche und ähnliche Fälle gewappnet zu sein, sollten Sie immer Jod oder Brandsalbe und verschiedene sterile Mullbinden im Haus haben. Das Wichtigste am Anfang: Halten Sie die Brandwunde unter kaltes Leitungswasser bis der Schmerz nachlässt. Neben dem angenehm kühlenden Effekt sorgt dies vor allem dafür, dass der Krankheitsherd sich nicht noch im Gewebe ausbreitet. Versuchen sie nicht, die Wunde mit Eiswürfeln zu kühlen, das könnte lokale Erfrierungen geben! Desinfizieren Sie die Wunde dann mit Jod, damit sie sich nicht entzündet. Zuletzt decken Sie die Wunde mit einer sterilen Mullkompresse ab, die nicht mit der Wunde verklebt. Sollte die Wunde größer als ein Fünf-Mark-Stück sein oder können Sie den Grad der Verbrennung nicht einschätzen, müssen Sie unbedingt zum Arzt gehen. Der kann dann eine weitere Therapie einleiten.
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