Was ist besser - Deo oder Antitranspirans?
Redaktion waswiewo
Schwitzen ist eine natürliche Körperfunktion, die die Körpertemperatur regelt und Giftstoffe ausscheidet. Unangenehm wird Schweiß erst, wenn er anfängt, zu riechen und das tut er erst, wenn er auf der Haut von Bakterien zersetzt wird. Es gibt zwei Möglichkeiten, dagegen anzugehen: Deos und Antitranspirants, die gegen den Geruch vorgehen, indem sie unterschiedliche Ursachen bekämpfen. Deodorants enthalten neben Parfümölen, die für guten Duft sorgen, antibakterielle Wirkstoffe, die die Vermehrung der Bakterien hemmen. Außerdem enthalten viele auch Enzymhemmer, die auf die Enzyme wirken, die die Bakterien für die Zersetzung des Schweißes benötigen. Antitranspirants wirken schon vorher. Sie vermindern, wie der Name schon sagt, eine übermäßige Schweißproduktion durch Aluminiumsalze, die eine Verengung der Schweißdrüsenkanäle bewirken. Da die beiden Produkte ständiger dermatologischer Prüfung unterliegen, ist es letztendlich Geschmackssache, zu welchem man greift. Aufgrund ihrer Wirkweise halten sich jedoch hartnäckige Vorurteile gegen Antitranspirantien: Ihnen wird vorgeworfen, dass sie die Poren verstopfen und dadurch die Haut in ihrer Funktion blockieren. Obwohl die Wirkstoffe in einem Antitranspirant zwar porenverengend wirken und den Schweißfluss mindern, hat dies keinen ausschlaggebenden Einfluss auf die natürliche Regulierung der Körpertemperatur über die Transpiration, da dies nur unter den Achseln geschieht, einem geringen Teil der gesamten Hautfläche also.
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