Wie bewerbe ich mich als Frau bei der Bundeswehr?
Redaktion waswiewo
Ab 2001 stehen auch Frauen alle Möglichkeiten offen, einen Beruf bei der Bundeswehr zu ergreifen. Wenn Sie interessiert sind, eine Laufbahn in der Marine, der Luftwaffe oder im Heer einzuschlagen, sollten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an eines der "Zentren für Nachwuchsgewinnung" in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Stuttgart, Wiesbaden oder Wilhelmshaven schicken. Verfassen Sie eine ganz normale Bewerbungsmappe mit den üblichen Unterlagen wie Anschreiben, Passbild, Lebenslauf und Zeugnissen. Bedenken Sie dabei immer, dass Sie sich bei der Bundeswehr nur für einen Dienst (Mannschaftsgrad, Unteroffizier, Offizier) und nicht für eine bestimmte Stelle bewerben können. Vorausgesetzt wird bei allen Bewerberinnen ein Schulabschluss und bei Bewerberinnen für eine (Unter-) Offizierslaufbahn zusätzlich zum Abitur noch gute Fremdsprachenkenntnisse und andere Eignungen. Wenn Sie zu einer Eignungsprüfung zugelassen werden, sind diese Tests ein weiterer Teil der Bewerbung. Alle Bewerberinnen werden entsprechend des Dienstes, den sie anstreben, auf ihre geistige und körperliche Tauglichkeit geprüft. Die Prüfungskriterien entsprechen dabei ganz denen der männlichen Bewerber. Meistens dauert so ein Test 2 bis 2 1/2 Tage und findet in einem der Zentren für Nachwuchsgewinnung statt. Gerade die körperliche Prüfung sollten Sie nicht unterschätzen, denn dem Niveau des Sportabzeichens entspricht sie allemal. Am besten bereiten Sie sich durch gezieltes Ausdauertraining auf diesen Teil der Bewerbung vor. Abschließend wird man Sie zu einem Einzelgespräch einladen, in dem Ihnen die Bundeswehr Vorschläge über die Art, den Standort und die Dauer Ihrer Ausbildung unterbreitet und wo Sie im persönlichen Gespräch über diese Vorschläge diskutieren können. Eines sollten Sie noch vorher wissen: Sie müssen sich für eine Dienstzeit von mindestens vier Jahren verpflichten.
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