Wie entstand das Snowboard?
Redaktion waswiewo
Seinen Ursprung hat das Snowboard im Surfsport. In den USA kam der Amerikaner Sherwin Popper auf die Idee, das Wasservergnügen einfach in den Schnee zu verlegen. Die Konstruktion seines Snowboards basierte zum einen auf dem Entwurf eines so genannten "Ski-Boards" (1960 von Tom Sims) und zum anderen auf einem Nachmittagsprogramm für Poppers Kinder. Auf der Suche nach einem Winterspielzeug schraubte der begabte Vater einfach zwei Skier aneinander und ließ seine Kinder damit schräg zur Fahrtrichtung einen Hang hinabgleiten. Auf diese Weise erblickte 1962 der erste "Snurfer", eine Mischung aus Snow und Surfer, das Licht der Welt. Die Benutzung dieses Winterspielzeugs war aber noch recht chaotisch, da man darauf nur sehr unkontrolliert den Hang herunterrutschen konnte, was auf vielen Pisten natürlich für ein heilloses Durcheinander sorgte. Deshalb beschäftigte sich Tom Sims in den 60er und 70er Jahren fleißig mir der Weiterentwicklung der Funsportart und ihren Geräten. 1975 brachte der Surfer Dimitrije Milovich den so genannten "Winterstick", eine Mischung aus Ski und Board, auf den Markt. Dadurch inspiriert, verbesserte Jack Burton Carpenter mit Hilfe von Skibautechnologie dieses Gerät und brachte 1978 sein erstes Board, das "Backhill" auf den Markt. Es war ca. 1,20 m lange, besaß verstellbare Fußschlaufen und eine Schnur zum Festhalten, die für mehr Stabilisierung sorgen sollte. Nach einigen Weiterentwicklungen und aufgrund des Snowboard-Booms ist Burtons Firma heute eine der erfolgreichsten in der Branche. Den ersten Wettkampf in dieser Disziplin gewann übrigens 1981 einer der "Väter" des Snowboards, Tom Sims.
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