Wie entstand die Sommerzeit?
Redaktion waswiewo
Die Idee einer Zeitumstellung stammt ursprünglich vom amerikanischen Physiker, Erfinder und Politiker Benjamin Franklin. Der stellte bei einem Parisaufenthalt fest, daß die Besucher der Pariser Salons zu spät ins Bett gingen, daher zu spät aufstanden und dadurch mehr Kerzen als eigentlich nötig verbrauchten. Um diese Kerzen also einzusparen, kam er auf die Idee, einfach die Uhrzeit um eine Stunde zu verschieben. Die erste Sommerzeit wurde dann allerdings 1916 in Deutschland eingeführt. Dort hatte man nämlich während des Krieges die gleiche Idee und stellt zur Einsparung von Kohle die Uhr um. Heute gibt es die Sommerzeit in ca. 70 Ländern. In den Ländern der Europäischen Union wurde sie inzwischen einheitlich geregelt und beginnt immer am letzten Sonntag im März, wenn die Uhren von zwei auf drei Uhr umgestellt werden und endet am letzten Sonntag im Oktober, indem die Stunde zwischen zwei und drei Uhr doppelt durchlaufen wird. Länder in Äquatornähe brauchen keine Sommerzeit, da es bei ihnen fast keine jahreszeitlich bedingten Schwankungen gibt.
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