Wie entstehen Erdbeben?
Redaktion waswiewo
Tief im Inneren ist unsere Erde nicht mehr fest wie an der Oberfläche, sondern flüssig. Die feste Erdkruste ist nur etwa 10 bis 15 Kilometer dick. Nach heutigem Stand der Wissenschaft besteht die feste Erdkruste aus riesigen Platten, die auch die Kontinente tragen. Diese Platten, die wahrscheinlich vor etwa vier Milliarden Jahren erstarrt sind, bewegen sich ständig gegeneinander, wodurch Reibung entsteht, die sich in Erdbeben entlädt. Wo die Platten aneinanderstoßen oder sich teilweise überlappen, entstehen so genannte geologische Unruhezonen. Dort beobachtet man häufig Erdbeben. An den Küsten des des pazifischen Ozeans finden sich mehrere solcher Unruhezonen, also z.B. in Japan, aber auch an der gesamten südamerikanischen Pazifikküste. Auch die geologisch noch jungen Faltengebirge, die von Indonesien über den Himalaja bis in den Mittelmeerraum reichen, zählen zu den besonders erdbebengefährdeten Gebieten. Bei uns in Deutschland gehören die Schwäbische Alb und das Rheintal zu den zumindest potentiell erdbebengefährdeten Regionen.
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