Wo entstehen Hurricans?
Redaktion waswiewo
Die großen, verheerenden Wirbelstürme, die so häufig die Karibik und die Ostküste der USA bedrohen, entstehen häufig auf der anderen Seite des Atlantiks, vor Afrika. Dort, wo das Meer auf Temperaturen von bis zu 27 Grad Celsius erhitzt wird, brauen sich dichte Wolken zusammen, die in Richtung Nordwesten über den Atlantik ziehen und dabei an Umfang gewinnen. Die tropischen Luftwirbel können dabei einen Durchmesser von 200 Kilometern und mehr erreichen. Im äußeren Bereich erreicht ein Hurrican Geschwindigkeiten bis zu 200 Stundenkilometern, bei Böen sogar darüber. Im Zentrum des Wirbelsturms befindet sich eine absolut windstille Zone, das so genannte Auge des Hurricans. Forscher fliegen mit Spezialflugzeugen direkt in dieses Zentrum des Sturms, wo sie u.a. den Luftdruck messen. Dadurch können sie die Richtung, die der Sturm nimmt, und seine Stärke sehr gut voraussagen. Deshalb kann heute die Bevölkerung gefährdeter Gebiete in der Karibik und in Nordamerika meist vorgewarnt und gegebenenfalls evakuiert werden. Sobald ein Hurrican das Land erreicht, schwächt er sich schnell ab.
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