Wie entstehen Tsunamis?
Redaktion waswiewo
Seit Menschengedenken gehören gefährliche Riesenwellen für alle Küstenbewohner der Welt zu den unheimlichsten Naturschauspielen. Der Begriff Tsunami stammt aus der japanischen Sprache; vor der Küste Japans beobachtet man nämlich besonders häufig solche verheerenden Riesenwellen. Das Tückische an den Tsunamis ist, dass sie auf offenem Meer nicht zu erkennen sind – sie sehen aus wie ganz normale, niedrige Wellen und werden auch den Schiffen nicht gefährlich. Erst wenn die Tsunamis an die Küste gelangen, bauen sie sich zu gefährlichen, meterhohen Wellengebirgen auf, die alles Leben an Land unter sich begraben. Ursache der Tsunamis sind häufig Erdbeben in weit entfernten Regionen der Welt. Als z.B. im Jahr 1964 ein verheerendes Erdbeben Alaska erschütterte, pflanzte ein Tsunami sich bis nach Neuseeland (!) fort und richtete dort bis weit ins Land hinein enorme Schäden an. Diese Riesenwelle soll die zehnmillionenfache Energie der Atombombe von Hiroshima entwickelt haben.
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