Wie entsteht Bernstein?
Redaktion waswiewo
Zu den beliebtesten organischen Juwelen gehört der Bernstein. Das fossile Baumharz mit der wunderschönen goldgelben bis braungelben Farbe fasziniert besonders durch die oft eingeschlossenen Insekten, Flechten oder Moose, die besonders bei durchsichtigen Varianten mit bloßem Auge gut zu erkennen sind. Für Schmuckzwecke wird Bernstein zu Kugeln, Cabochons, Kameen oder Tafeln geschliffen; zum Facettieren eignet er sich nicht. Bernstein soll schon in der Steinzeit zu Schmuck verarbeitet worden sein. Auch die Römer schliffen das reizvolle Material zu Perlen und Scheiben. Die berühmtesten Fundstellen für Bernstein liegen an der Ostsee, besonders im Baltikum. Aber auch aus so unterschiedlichen Ländern wie Birma, Dominikanische Republik, Mexiko, Kanada, Spanien, Italien und Frankreich kommen diese fossilen Schätze.
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