Wie entsteht Dürre?
Redaktion waswiewo
Nicht nur in den Wüstengebieten dieser Erde haben die Menschen unter Trockenheit zu leiden. Auch in Regionen, in denen regelmäßig Niederschläge fallen, gibt es so genannte Dürreperioden. Wissenschaftler untersuchen nicht nur die Niederschlagsmenge, die auf ein betroffenes Gebiet niedergeht, sondern verfolgen auch den Weg, den das Wasser nimmt. Verdunstet nämlich ein großer Teil der Niederschläge ungenutzt, sind die Bewohner – und ihre landwirtschaftlichen Flächen – nicht besser dran als echte Wüstenbewohner. Typische Dürregebiete, wie etwa große Teile des mittleren Westens der USA – liegen häufig in so genannten Regenschatten-Zonen. Das bedeutet, dass die Regenwolken, die vom Meer kommen, regelmäßig bereits über anderen Zonen abregnen – das Land trocknet aus. Die ausgelaugten Böden, häufig durch die verbreitete Monokultur entstanden, sind den verbreiteten Stürmen schutzlos ausgeliefert – das fruchtbare Land verweht regelrecht, Dürre entsteht. In den USA versucht man heute mit Erdwällen, die den Wind brechen sollen, und mit künstlich herbeigeführten Niederschlägen das Problem mit einigem Erfolg zu entschärfen.
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