einpix
waswiewo banner
einpix
was, wie, wo - Wie entsteht Hagel?
Geben Sie den Suchbegriff ein
z.B. Banane Suchhilfe
Login  |  Mitglied werden  |  Hilfe pic
pic
pic
pic
In welcher Kategorie
m ouml;chten Sie st ouml;bern?
pic
pic
banner2
Tipp
Kategorien Shop Kontakt Hilfe Newsletter Index
  Home > Natur & Umwelt > Wind & Wetter > Tippseite
 
Sie befinden sich in:
 

Natur & Umwelt

Wind & Wetter
Natur- und Umweltschutz
Naturkunde
Naturereignisse & -phänomene
Jahreszeiten
Tippbewertung:
     
 
dreieck dreieck dreieck dreieck dreieck
dreieck super
 
dreieck dreieck dreieck dreieck
dreieck gut
 
dreieck dreieck dreieck
dreieck nützlich
 
dreieck dreieck
dreieck geht so
 
dreieck
dreieck vergiss es
     


Newsletter-Abo


waswiewo_nutzen

 

Wie entsteht Hagel?

Redaktion waswiewo

Wenn man in den Sommermonaten irgendwo rund um den Alpenraum für zwei bis drei Wochen Urlaub macht oder dort lebt, ist ein Naturereignis kaum zu vermeiden: Ein schweres Gewitter mit Hagelschlag. Nun sind Blitz und Donner, Sturmböen und Wolkenbruch schon an sich kaum an Dramatik zu überbieten. Aber das I-Tüpfelchen an Naturgewalt ist immer noch der Hagel! Die typische Wetterlage dazu ist schwül-heiße Luft, die enorme Mengen an Wasserdampf speichern kann. Entsteht dann eine mächtige Cumuluswolke, die sich teils bis zu 13 Kilometern vertikal erstreckt, dann droht die Bildung von Hagelkörnern. Es handelt sich dabei um schichtweise vereiste Tropfen von 5 bis über 50 Millimetern, die man oft als taubenei- oder tennisballgroß bezeichnet. Diese Eiskugeln oder Brocken entstehen in gigantischen vertikalen Windschächten innerhalb des Wolkenkerns. Dies Windschlote funktionieren wie riesige Staubsauger und holen mit schier unvorstellbaren Geschwindigkeiten von weit über 100 Stundenkilometern alles an Tröpfchen himmelwärts! Man muss sich also vorstellen, dass im Extremfall tennisballgroße Hagelbrocken entgegen der Erdanziehungskraft einfach vom Luftstrom teils über Kilometer in der Wolke nach oben gerissen werden. Lässt der Wind in größeren Höhen nach, "spuckt" die Wolke die Körner seitwärts aus, sie fallen Richtung Erdoberfläche und werden je nach Dynamik wieder in den Windschacht gezogen, oder sie fallen zu Boden. Wiederholt sich dieser Vorgang entsprecht oft, lagern sich Eisschicht um Eisschicht an und formen so diese großen Hagelkörner. Hagelschläge sind meist auf engem Raum von einigen hundert Quadratmetern oder wenige Quadratkilometer begrenzt, können dort aber als "Hagelstriche" verheerende Schäden anrichten.
Eines der größten Hagelunwetter mit Versicherungsschäden über einer Milliarde DM war das Unwetter rund um München am 12. Juli 1984. Auf Grund dieses Ereignisses wurden sogar staatliche Mittel für ein mehrjähriges Hagelforschungsprojekt aktiviert. Die Ergebnisse waren
jedoch eher bescheiden, da man ein Hagelunwetter selten präzise vorhersagen kann. Es bleibt meist bei der Vorwarnung, dass erhöhtes Hagelrisiko besteht. Ist es mal in unmittelbarer Nähe soweit, erkannt man die Hagelträchtigkeit am Himmel an einer leicht gelb-grünen Wolkenverfärbung, während die Umgebung eher hell- bis dunkelgrau ist.

   
   
Andere haben diesen Tipp so bewertet:


  keine Bewertungen bis jetzt vorhanden
Lesen Sie die Kommentare anderer:


  keine Kommentare bis jetzt vorhanden
Möchten Sie diesen Tipp bewerten:
Wie entsteht Hagel?
 
Möchten Sie diesen Tipp kommentieren:  
Haben auch Sie einen Tipp für uns:  

 

 
     

Home | Kategorien | Shop | Kontakt | Newsletter | Hilfe | Index
Autoren | Ihr Honorar | Werbung | Presse | Jobs | FAQs
Datenschutz | AGBs | Impressum

© Seit 2001 AVIMEDIA - Akos Vida marketing und communications, München