Wie entsteht ein Vulkan?
Redaktion waswiewo
Heute wissen wir, dass nur die oberste, etwa 10 bis 15 Kilometer dicke Kruste unserer Erde fest ist. Im tiefsten Inneren ist der Erdball glühend heiß und flüssig. Die Erdkruste aber ist nicht geschlossen, sondern besteht aus riesigen, beweglichen Platten, die sich ständig gegeneinander verschieben und aneinanderreiben. Dabei entstehen auch tiefe Risse, durch die das weiche, flüssigheiße Erdinnere auch bis unter die Erdoberfläche gelangen kann. Bei gewaltigen Eruptionen, den Vulkanausbrüchen, wird das glühende Magma dann unter hohem Druck weit in die Höhe geschleudert. Experten unterscheiden sogenannte Festlandsvulkane sowie solche Vulkane, die auf dem Meeresgrund aktiv sind. Weltweit gibt es etwa 500 tätige Vulkane. Allerdings entstehen in einigen Gegenden der Welt immer wieder neue Vulkane, so etwa in Island. Dort brechen immer wieder sogenannte Spaltenvulkane, gewaltige Risse im Land oder auf dem Meeresgrund, auf, die nur kurz Zeit Lava ausspucken und bald wieder erlöschen.
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