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Wie erkennt man Wetterfühligkeit?

Redaktion waswiewo

Hochs und Tiefs beeinflussen den Menschen rund um die Uhr, an jedem Ort der Erde und damit vom ersten bis zum letzten Atemzug. Damit treffen auch Wetterreize alle Menschen. Doch nur der gesunde, an Reize angepasste Organismus kann diese unbewusst so ausregulieren, dass das Befinden nicht oder nur wenig gestört wird. Im Gegenteil, für den Gesunden ist der normale Wetterreiz sogar positiv. Man genießt die Sonne in Maßen und sorgt so für seine Gesundheit ebenso, wie man seine körpereigenen Abwehrkräfte durch Temperaturwechsel aktiviert. Der menschliche Organismus wird durch Alterserscheinungen, chronische Krankheiten oder eine niedrigere Reizschwelle des vegetativen Nervensystems geschwächt und damit oft empfindlich für Wettererscheinungen. Weil sich der kranke Organismus nicht "routinemäßig" darauf einstellen kann, überreagiert er auf Wetterwechsel oder bestimmte Wettererscheinungen. Die eigene Lebensweise spielt eine große Rolle: Familie, Beruf, Lebensweise, Ernährung, Sport etc. können zusätzliche Risiko- oder Ausgleichsfaktoren sein. Das Wetter wirkt auf vielfältige Weise: Durch Wärme und Kältereize an der Hautoberfläche und über die Lunge werden Stoffwechsel, Hautdurchblutung und Schweißabgabe gesteuert. Das sichtbare Sonnenlicht beeinflusst die Psyche (Stimmungslage, Aktivität, Arbeitsleistung), den Biorhythmus, Hormon- und Stoffwechselhaushalt im Körper. Zu wenig Licht macht depressiv. Die UV-Strahlung steigert das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft, aber beeinflusst auch unsere Atmung. Feste, flüssige und gasförmige Schadstoffe in der Luft belasten die Gesundheit und begünstigen die Wetterfühligkeit. Die Luftelektrizität wirkt auf das Nervensystem. Sie wird durch elektrische Entladungen (Blitze) ausgelöst und kann möglicherweise Pulsfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur, Reaktionszeit und EKG verändern. Wie der Organismus letztlich auf Wetter reagiert, ist nur ein Hinweis darauf, wie belastungsfähig er ist oder wo seine schwächste Stelle zu suchen ist. Das Wetter gibt also eher den letzten Anstoß zur Krankheit. Das eher bequeme Leben hat die Abhärtung gerade in Mitteleuropa stark vermindert und Wetterfühligkeit zu einer modernen Zivilisationskrankheit gemacht. Erleichterung verschafft: Vollwertig und vitaminreich ernähren, viel bewegen, schädlichen Stress abbauen, auf zu viele Genussmittel verzichten, Krankheiten ausheilen und -abhärten!

   
   
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