Wie gesund ist Schokolade?
Redaktion waswiewo
Nicht nur Kinder sind der Schokosucht verfallen, auch die meisten Erwachsenen stürzen sich hin und wieder auf eine (hoffentlich) wohl dosierte Portion der süßen Nascherei. Allerdings kommt bei vielen nach dem Genuss schon kurze Zeit später das schlechte Gewissen auf. Eigentlich ist Schokolade nur wegen der Kalorien als ungesund verrufen, denn sie enthält einige für den Körper wichtige Nährstoffe. Zum einen löst sie durch ihren Inhaltsstoff 2-Phenylethylamin Euphoriegefühle aus und verschafft durch Serotonin gute Laune. Weiterhin wirken das in Schokolade enthaltene Koffein und Theobromin anregend. Daneben ist Schokolade durch den Kakao sehr ballaststoffreich und enthält neben Kalium auch die Spurenelemente Kupfer und Eisen. Sogar den Zähnen soll der Kakao nach einer Studie von japanischen Wissenschaftlern zugute kommen, denn die darin gespeicherten Gerbstoffe sollen die Entwicklung von Bakterien hemmen. Allerdings kommt ihnen dabei der Zucker in die Quere, der nicht nur die Zähne schwächt, sondern uns bei übermäßigem Konsum auch aus allen Nähten platzen lässt. Leider verstecken sich nämlich in nur 100g Schokolade um die 500 Kalorien! Qualitativ hochwertige Schokolade glänzt übrigens und knackt hörbar, wenn man sie durchbricht. Außerdem sollte sie appetitlich duften und keine zerplatzten Luftbläschen haben. Bei richtiger Lagerung (keine Hitze oder Feuchtigkeit, Zimmertemperatur, ca. 18 C°) kann man Schokolade über mehrere Monate aufbewahren und sich so nach und nach an ihren positiven Eigenschaften erfreuen. Denn geduldig genossen, lässt sich auch die Figur schonen.
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