Wie hält man mongolische Rennmäuse?
Mongolische Rennmäuse, auch Wüstenrennmäuse oder Gerbils genannt, kommen aus der Steppe. Sie werden im Schnitt 2-3 Jahre alt und lassen sich sehr gut als Haustiere halten. Von ihrem Wesen her sind sie sehr zutraulich, können sogar handzahm werden, neugierig und recht reinlich. Da sie ca. eine Stunde wach sind und dann zwei Stunden schlafen, sieht man sie auch unter Tage und kann die süßen Kleinen beim Fressen, Buddeln und Stöbern beobachten. Am besten bringt man sie in Aquarien unter, denn da kann die Einstreu beim Buddeln nicht so leicht herausfliegen. Putzen muss man den Käfig nur alle 4-6 Wochen. Die Tiere riechen auch nicht. Füttern kann man ihnen Hamster-, Ratten- und Meerschweinchenfutter, Sonnenblumenkerne und Erdnüsse nur in kleineren Mengen wegen des hohen Fettanteils. Täglich frisches Grünfutter wie Tomate, Gurke, Paprika, Karotte, Apfel, Birne, Melone und geringe Mengen Salat sowie eine Trinkflasche runden die Ernährung ab. Allerdings sind Rennmäuse erst für Kinder ab ca. 12 Jahren geeignet, die kleinen Viecher sind einfach zu schnell und zu eigenwillig und daher auch nicht zum Schmusen geeignet. Wichtig ist, dass man nie einzelne Rennmäuse hält. Am besten holt man sich bei einem Züchter in der Nähe ein gleichgeschlechtliches Pärchen - Rennmäuse haben alle 4 Wochen 4-8 Junge, daher ist bei gemischtgeschlechtlichen Pärchen zu Vorsicht geraten.
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