Wie können Eltern ihr hochbegabtes Kind fördern?
Redaktion waswiewo
Hochbegabte Kinder schaffen sich ihre anregende Umgebung selber, halbwegs vernünftige Eltern entkommen dem gar nicht. Doch Kindergärtnerinnen und Lehrer haben so gut wie nie eine Ausbildung für den Umgang mit Hochbegabung; im günstigsten Fall stehen sie dem Ganzen mit wohlwollender Kenntnisnahme gegenüber. Wenn Sie eine vorzeitige Einschulung für Ihr Kind anstreben, wehren sich die Schulen in seltener Einigkeit. Mit dem Hinweis auf soziale Defizite des Kindes und die Nachteile, die es hat, wenn es das jüngste in der Klasse ist, wird die vorzeitige Einschulung oft verweigert. Obwohl hochbegabte Kinder mit ihrem Können und Wissensstand davon nur Vorteile hätten. Denn sie beginnen sich bereits im Alter von 2 Jahren für Buchstaben und Zahlen zu interessieren und lernen oft vor ihrem 4. Geburtstag lesen. Auch die Grundrechenarten im Zehnerraum beherrschen sie lange vor Schuleintritt. Ein Problem ist beim Lesen, die passende Lektüre zu finden. Ein Kind, das mit 5 Jahren bereits Bücher von 100 Seiten liest, kann mit Kinderbüchern, die für 8 - 10jährige geschrieben sind, thematisch nichts anfangen. Da ist dann wieder der Sachverstand der Eltern gefragt.
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