Was ist ein künstlicher Diamant?
Redaktion waswiewo
Wie alles Schöne und Wertvolle, so ist auch der Diamant seit Urzeiten nachgeahmt worden. Hat man in früheren Jahrhunderten Edelsteine mit Glas nachgeahmt, so ist es im 20. Jahrhundert gelungen, sie künstlich im Labor herzustellen. Synthetische Edelsteine unterscheiden sich chemisch nicht von ihren natürlichen Vorbildern und sind ihnen auch optisch täuschend ähnlich. Seit den 50er Jahren gibt es mehrere Verfahren, synthetisch Diamanten-ähnliche Edelsteine zu erzeugen, die allerdings meist weniger hart sind als der echte Diamant und ein bunteres Farbspiel zeigen. Im Handel sind YAG (Yttrium-Aluminium-Granat), Zirkonia, Titania, Fabulit und Galliant. Und die Entwicklung geht immer weiter. Ein amerikanischer Hersteller hat einen weiteren synthetischen Diamanten auf den Markt gebracht, den Mossanit, einen diamantweißen, leicht gelblichen Stein aus Siliciumcarbit mit hoher Reflexion. Natürlich sind Synthesen nicht so wertvoll wie echte Steine. Experten können zweifelsfrei bestimmen, ob es sich um einen natürlichen Stein oder eine Synthese handelt.
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