Wie lagert man Kartoffeln richtig?
Redaktion waswiewo
Bei der Lagerung von Obst und Gemüse ist es sehr wichtig, keine fauligen oder sonstwie beschädigten Exemplare mit unter die anderen zu mischen, da sie sonst die gesunden mitinfizieren. Wenn Sie viele verletzte Kartoffeln haben, sollten Sie diese aussortieren. Das dauert zwar eine Weile, aber es lohnt sich, denn dadurch kann man auch die verletzten und angefressenen Knollen retten. Während nämlich die unbeschädigten Knollen gleich bei ca. 5° C eingelagert werden sollten, müssen Sie die nicht ganz gesunden Knollen erst noch zwischenlagern, damit auch diese den Winter überstehen. Legen Sie die verletzten Kartoffeln eine Woche lang in einen ca. 14-18° C warmen und dunklen Raum. Sie werden sehen, dass die kleinen "Wunden" heilen und verkorken. Erst nach der Verkorkung können Sie die Kartoffeln in die Winterruhe schicken. Aber auch wenn Sie diese Knollen genau wie die gesunden Kartoffeln lagern können, sollten Sie trotzdem als erstes die geheilten Kartoffeln verbrauchen. Bei der Lagerung Ihrer Kartoffeln muss der Lagerraum vollständig dunkel sein. Denn unter dem Einfluss von Tageslicht vergrünen die Knollen und es bildet sich das giftige Solanin. Deshalb auch gekaufte Kartoffeln an einem dunklen und kühlen Ort aufbewahren. Um zu verhindern, dass Mäuse und andere Tiere sich an Ihren Kartoffeln "vergreifen", können Sie Farnkraut zwischen die Kartoffeln legen, denn diesen Duft mögen die kleinen Nager nicht.
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