Wie lagert man Zwiebeln richtig?
Redaktion waswiewo
Zwiebeln werden im Herbst geerntet, wenn etwa 2/3 des Lauchstrangs eingetrocknet sind. Nach der Ernte müssen Sie die Zwiebeln noch einige Wochen lang nachtrocknen lassen, damit die Zwiebeln beim Lagern nicht vorzeitig austreiben. Am besten legen Sie Ihre Zwiebeln dazu in einer Schicht ausgebreitet an einem trockenen, frostgeschützten Platz aus oder Sie winden jeweils einige Exemplare mit dem Kraut aneinander und hängen sie daran auf. Bevor Sie die Zwiebeln frostfrei verstauen, sollten Sie die losen, vertrockneten Schalen entfernen und die Zwiebeln mit ihrem abgestorbenen Laub zusammenflechten oder sie mit einem Band am "Laubschopf" bündeln. Die optimalen Lagerbedingungen für Zwiebeln sind völlige Dunkelheit und bei einer Temperatur von 0-1°C eine Luftfeuchtigkeit von knapp 70%. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Zwiebeln nicht neben Äpfeln oder anderem Obst eingelagert sind. Denn Zwiebeln treiben in der Nähe von Obst aus und verlieren ihren Geschmack. Während der Lagerzeit sollten sie nicht unnötig gestört werden, da jede Erschütterung die Zwiebeln schneller treiben lässt. Die "Vielhäuter" halten gelegentlichen Frost gut aus. Nur sollten sie im gefrosteten Zustand nicht geerntet werden, da der Druck Zellen zum Platzen bringt, die dann zu faulen anfangen. Sollten bei Ihrer Zwiebelernte viele "Dickhälse" (kaum Zwiebelbauch, aber dickes Kraut) dabei gewesen sein, dann müssen Sie diese als erste verbrauchen, da sie nicht so haltbar sind wie die dickbäuchigen Exemplare. Insgesamt entscheidet auch das Erntejahr darüber, wie lange sich Ihre Zwiebeln halten. Nach einem verregneten Sommer sollten Sie die Zwiebeln vor der Lagerung unbedingt gut trocknen und eventuell auf Fäulnis überprüfen.
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