Wie leuchten Glühwürmchen?
Redaktion waswiewo
Glühwürmchen leuchten bei Nacht, damit Sie sich in der Paarungszeit finden, nicht etwa, um sich den Weg zu weisen. Dabei fliegen die Männchen umher und suchen die Weibchen, die, weil sie keine Flügel besitzen, auf einem Blatt oder Ast sitzen und von dort ihre Leuchtsignale abgeben. Auch bei den Glühwürmchen gibt es verschiedene Arten und deshalb unterscheiden sich diese durch verschiedene "Lichtcodes". Glühwürmchen produzieren ihre Leuchtkraft aktiv, indem sie mit einem Enzym einen biolumineszierenden Stoff aufspalten, der in ihrem Hinterteil eingelagert ist. Dadurch wird Licht freigesetzt, das aber nicht, wie das Licht einer Glühbirne, Wärme abgibt, sondern als kaltes Licht an die Umgebung abgegeben wird. Besonders häufig sieht man das Leuchten um den Johannistag am 24. Juni herum, da um diese Zeit die Paarungszeit der Würmchen, die eigentlich Leucht-Käfer sind, am ausgeprägtesten ist. Sie werden deshalb oft landläufig auch Johanniskäfer oder Johanniswürmchen genannt.
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