Wie mache ich mein Fahrrad wintertauglich?
Redaktion waswiewo
Im Sommer fahren viele, die kein Auto haben, mit dem Fahrrad in die Schule, in die Arbeit oder zum Einkaufen. Im Winter sind sie dann auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen, die oft Verspätung haben und mancherorts gar nicht oder nur sehr selten fahren. Auch wegen des Fitness-Aspektes sollte man sich deshalb überlegen, ob man nicht auch in der kalten Jahreszeit ab und zu das Fahrrad nutzen kann. Damit Ihr Rad wintertauglich wird, brauchen Sie als Erstes die richtigen Reifen, denn mit normalen Reifen sind Rutschpartien vorprogrammiert. Sie können auf jedes Stadt-, Touren-, oder Einkaufsrad und natürlich auch auf Mountainbikes Spike-Reifen aufziehen. Diese Reifen haben, wie der Name schon sagt, Spikes an der Lauffläche und sind breiter als normale Reifen. Die Breite ist manchmal ein Problem, weil sie oft nicht unter normale Schutzbleche passen. Erkundigen Sie sich am besten frühzeitig in einem Fahrradgeschäft, damit Sie alle Eventualitäten ausschließen. Je nachdem, ob man ein eher vorsichtiger Fahrer ist oder sich besonders sicher fühlt, reicht auch nur ein Spike-Reifen am Vorderrad aus. Man braucht dazu aber 〈bung und sollte nicht zu schnell unterwegs sein. Kommt man mit dem nicht "bespikten" Hinterrad ins Schleudern, so reicht es, die Bremsen zu lösen, um das Fahrrad wieder zu stabilisieren. Auch wenn kein Schnee oder Eis auf der Fahrbahn ist, kann man problemlos mit diesen Reifen fahren, da die ca. 1-2 mm überstehenden Spikes die Bodenhaftung nicht beeinträchtigen. Aber um die Reifen zu schonen, sollten Sie sie trotzdem nur im Winter benutzen. Wer sein so gerüstetes Fahrrad im Winter fährt, der sollte mindestens einmal pro Woche die Kette mit einigen Tropfen Öl und die Brems- und Schaltungszüge mit Vaseline oder einem niedrigviskosen Öl schmieren. Besonders wichtig ist im Winter die richtige Beleuchtung, da man doch sehr oft im Dunkeln unterwegs ist. Im Fachhandel sind inzwischen sehr gute Fahrradlichter mit oder ohne Standlicht erhältlich. Achten Sie darauf, dass Sie eine Lampe am Fahrrad haben, die nicht nur bei hoher Geschwindigkeit hell leuchtet, denn diese erreicht man auf eisigen Straßen nur selten. Man muss Sie schon von weitem gut sehen können, da auch Autos bei Eis und Schnee einen längeren Bremsweg haben.
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