Was macht einen Carving-Ski aus?
Redaktion waswiewo
Der Carver, wie die neue Generation der Ski auch genannt wird, unterscheidet sich schon auf den ersten Blick vom normalen Ski. Die augenfälligste Besonderheit am Carvingski ist dabei seine Taille. Von einer Taille spricht man, da diese Ski vorne an der Schaufel und hinten am Skiende auffällig viel breiter sind als in der Mitte. Auf dem schmalen Mittelstück ist die Bindung angebracht. Bisher musste man stark verkanten, wenn man einen engeren Kurvenradius als den durch die Skier vorgegebenen von 45 Metern fahren wollte. Durch die Taillierung ergibt sich nun ein neuer Bogen der einen engeren Radius hat. Dieser Radius liegt, je nach Wahl der Carving-Skier zwischen 15 und 25 Metern. Und zwischen diesen zehn Metern liegt auch das Problem der neuen Ski: Der Radius wird so niedrig, dass viele Menschen dazu neigen, die starke Fliehkraft, die auf sie einwirkt, zu unterschätzen. Ein entscheidender Vorteil aber ist, dass nun der Bogen der Ski mit dem Kurvenbogen übereinstimmt und der Läufer "nur" den Ski aufkanten muss, um in die Kurve zu fahren. Dem alpinen Skisport hat die Entdeckung der "Ski-Taille" ganz neuen Antrieb gegeben, denn durch sie kann man auf der Piste Geschwindigkeiten erreichen, von denen viele passionierte Skifahrer schon immer geträumt haben.
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